BDEW, VDA und ZVEI fordern Bündnis von Politik und Wirtschaft
Die Verbände regen eine gemeinsame Plattform der Bundesregierung sowie der Verbände und Unternehmen der Automobilindustrie, der Energieversorgung, der chemischen und der elektrotechnischen Industrie sowie der Batteriehersteller an. Sie würde dazu beitragen, die industrielle Basis Deutschlands bei der bedeutenden Zukunftstechnologie zu stärken.
Die Elektromobilität erbringe einen wesentlichen Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen und müsse deshalb eine Querschnittsaufgabe für die beteiligten Industrien, die Wissenschaft und die Politik sein, heißt es
BDEW, VDA und ZVEI sprechen sich allerdings auch für realistische Erwartungen an die Elektromobilität aus. Längerfristig betrachtet, könne die breite Einführung von Elektrofahrzeugen die Option einer geeigneten Speichermöglichkeit bieten, um das häufig schwankende Angebot von regenerativ erzeugtem Strom in das bestehende Versorgungssystem sinnvoll zu integrieren.
BDEW, VDA und ZVEI sprechen sich für eine Standardisierung aller für das elektrische Fahren benötigten Komponenten aus. Es gelte, übergreifende Standards und Normen zu erarbeiten, die den Anschluss der Fahrzeuge an das Stromnetz zum Zwecke der Aufladung des Energiespeichers sicherstellten. Dabei seien europäische, möglichst weltweite Standards anzustreben. (ar/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.07.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Westfalen setzte erstmals mehr als zehn Millionen Liter Autogas im Monat ab
- VCD: Vom Umweltschützer zum Protektionisten?
- Kommentar: Stammtisch-Denke
- Münchens Feinstaub ist "Tabellenführer"
- Service: Diese Autos stoßen nicht mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer aus


