Behr steigert Umsatz um 6,1 Prozent

Die auf Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung spezialisierte Behr-Gruppe hat 2007 ihren Umsatz um 6,1 Prozent auf 3,38 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen ging dennoch um 95 Millionen auf 40 Millionen Euro zurück. Hauptursachen sind Probleme in Nordamerika und im Industriegeschäft sowie steigende Rohmaterialpreise.

Behr litt in Amerika unter dem Marktrückgang bei den drei großen Automobilkonzernen und im Nutzfahrzeuggeschäft. Die Kühlsysteme mussten im Lkw-Bereich außerdem an die neue Abgasnorm US07 angepasst werden.

In Deutschland liefen die Geschäfte gut. Der Umsatz lag mit einer Milliarde Euro 5,4 Prozent über dem Vorjahr. 2007 investierte Behr in Deutschland 58 Millionen Euro, das ist etwa ein Drittel der Gesamtinvestitionen. Schwerpunkt waren Fertigungseinrichtungen zur Umstellung auf neue Produkte. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 7316 Mitarbeiter.

Auf den Zukunftsmärkten baute Behr seine Position ebenfalls aus. In Brasilien, Mexiko, Osteuropa, Indien und China steigerte das Unternehmen den Umsatz um 10,5 Prozent auf 571 Millionen Euro. (ar/jri). Letzte Änderung: 08.04.2008









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