Bei Karmann keimt die Hoffnung

Der angeschlagene Osnabrücker Karosseriebauer und Cabriospezialist Karmann ist Medienberichten zufolge mit einem neuen Auftraggeber im Gespräch. Das Unternehmen hofft auf die Fertigung eines Komplettfahrzeugs. Den bereits beschlossenen Abbau von 1800 Stellen am Stammsitz in Osnabrück und im Werk Rheine hält das aber nicht auf.

Karmann leidet unter der schlechten Auftragslage. Immer mehr Autohersteller gehen dazu über, ihre Cabriolets nach einem Modellwechsel selbst zu produzieren und entziehen der Firma so nach und nach ein wichtiges Standbein. 2004 hatte das Unternehmen noch 93 630 Fahrzeuge gefertigt, 2006 waren es nur noch 48 120 Autos gewesen.

Am Standort Rheine wird der Bereich Fahrzeugbau nach Auslauf des Audi A4 Cabriolets geschlossen. Von 1000 Arbeitsplätzen bleiben dort nur 100 übrig. Sollte das Auftragsvolumen 2008 nicht wieder steigen schließt Karmann weitere Entlassungen im Unternehmen nicht aus. (ar/jri) Letzte Änderung: 29.11.2007

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