Bei MZ geht es möglicherweise weiter
Ergänzende Komponenten für künftige Mottorräder sollen in China produziert werden. Martin Wimmer, ohnehin in China tätig, habe in Schanghai bereits eine Firma für Produktionskontrolle gegründet, ist zu erfahren. Auf jeden Fall verbleiben am traditionsreichen Ort im Erzgebirge sollen die Endmontage und die Entwicklungsabteilung. Beide Bereiche sicherten 70 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.
Davon auszugehen ist, dass die Motorradprofis, der zwanzigfache Grand-Prix-Sieger Waldmann (43) und Martin Wimmer (52), mehrfacher Deutscher Meister und dreifacher Grand-Prix-Sieger der achtziger Jahre, jede Menge Motorradverstand in ihre Geschäftsidee einbringen, die sie mit dem Erwerb des Werkes verfolgen. Gedacht ist unter anderem daran, den Endurosport mit MZ-Maschinen wieder zu fördern. Jahrzehntelang waren mit MZ-Geländesportmaschinen Erfolge bei internationalen Wettbewerben erzielt worden. (ar/automobilreport.com/Wolfram Riedel) Letzte Änderung: 17.03.2009
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