Benzinverbrauch: Warnung an die großen Drei in Detroit

In scharfer Form hat der demokratische Senator Byron Dorgan die amerikanischen Automobilhersteller zu größeren Anstrengungen bei der Verbrauchssenkung ermahnt. Der Kongress werde sich durch die fehlenden Bemühungen der großen Drei in Detroit (GM, Ford und Chrysler) nicht länger von neuen Grenzwerten abhalten lassen. Das meldet der Online-Dienst von "Automotive News". Der Senator aus Nord Dakota sagte, die Autoindustrie hätte Zeit genug gehabt und ihre Chance vertan.

In den USA geben die "Corporate Average Fuel Economy"-Standards - kurz CAFE - den rechtlichen Rahmen für die Verbesserung der Energieeffizienz vor. So dürfen die nach Absatz gewichteten Pkw-Flotten der Hersteller zurzeit einen Durchschnittswert von 8,6 Liter pro 100 Kilometer bei Pkw und 10,9 Litern bei leichten Nutzfahrzeugen nicht überschreiten. Gegen die Gesetzespläne, die Grenzwerte für den Flottendurchschnittsverbrauch in elf Bundesstaaten, darunter auch Nord Dakota, weiter zu senken, wehren sich neben den drei großen US-Marken sechs weitere Autohersteller. (ar/jri) Letzte Änderung: 07.06.2007









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