Beru mit leichtem Umsatzplus im 1. Halbjahr

Die Beru Aktiengesellschaft hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2007 den Konzernumsatz um 0,5 Prozent auf 224,2 Millionen Euro gesteigert. Mit 24,4 Millionen Euro erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT), das einer operativen Marge von 10,9 Prozent entspricht. Im Vorjahreszeitraum betrug das EBIT 30,9 Millionen Euro und die EBIT-Marge lag bei 13,9 Prozent. Das erzielte Konzernergebnis lag bei 18,5 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie lag im ersten Halbjahr bei 1,80 Euro.

Das Geschäft mit Automobilherstellern stieg im ersten Halbjahr um drei Prozent auf 154,5 Millionen Euro. Die Umsätze im Handelsgeschäft gingen aufgrund des milden ersten Quartals im ersten Halbjahr 2007 um 4,7 Prozent auf 56,3 Millionen Euro zurück. Der Umsatz stabilisierte sich zwar im zweiten Quartal 2007, liegt jedoch weiterhin unter den Erwartungen des Unternehmens.

In der Dieselkaltstarttechnologie verzeichnete Beru im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang auf 82,6 Millionen Euro. Das Unternehmen rechnet in diesem Geschäftsfeld aufgrund des weltweiten Dieseltrends und der Einführung innovativer Produkte wie der Drucksensor-Glühkerze PSG und der keramischen Glühkerze ab 2009 wieder mit steigenden Umsatzerlösen.

Trotz rückläufiger Absatzzahlen für Benzinmotoren in Westeuropa stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Zündungstechnik im ersten Halbjahr 2007 um 6,9 Prozent auf 65,2 Millionen Euro.

Im Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik wurde mit 76,4 Millionen Euro ein Plus von 15,2 Prozent erzielt. Wachstumsträger war das Reifendruck-Kontrollsystem TSS.

Das EBIT betrug im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs 24,4 Millionen Euro. Dadurch kam es zu einem Margenrückgang von 13,9 Prozent auf 10,9 Prozent. Durch Produktivitätssteigerungen, Verbesserungen der internen Prozesse, weitere Optimierung der Produktionsstrukturen und verbesserte Einkaufskonditionen will sich Beru positionieren, um in Zukunft zumindest einen Teil des Preis- und Margendrucks zu kompensieren und damit die hohe Margenqualität zu halten.

Das Unternehmen hatte im Berichtszeitraum eine Eigenkapitalquote von 74,1 Prozent nach 72,2 Prozent zum 31. Dezember 2006. Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2007 betrug 471,7 Millionen Euro und reduzierte sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2006 leicht. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtszeitraum konzernweit auf 11,7 Millionen Euro. (ar/nic) Letzte Änderung: 14.08.2007









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