Beteiligung der Porsche-Mitarbeiter am Mitbestimmungsprozess sichergestellt

Im Vorfeld der heute beschlossenen Porsche Automobil Holding SE haben der Vorstand von Porsche, sowie das so genannte Besondere Verhandlungsgremium (BVG) eine Vereinbarung getroffen, die die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in der neuen Holding regelt.

Das BVG hatte sich am 10. Mai 2007 konstituiert und besteht aus insgesamt 17 Delegierten aus dem Porsche-Konzern und dessen Gesellschaften in den EU-Mitgliedstaaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Österreich, Spanien und Tschechien sowie aus Vertretern der IG Metall.

In der Vereinbarung sind insbesondere die Kompetenzen und Aufgaben der Arbeitnehmer im Betriebsrat der neuen Holding sowie das Verfahren zur Wahl des künftigen SE-Betriebsrates und die Vertretung der Arbeitnehmer im SE-Aufsichtsrat festgelegt. Der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding wird aus zwölf Mitgliedern bestehen und durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch besetzt sein.

Dem ersten Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE, der gerichtlich bestellt wird, gehören damit auf der Arbeitnehmerseite neben Hück noch Werner Weresch (Betriebsrat Zuffenhausen/Ludwigsburg), Walter Uhl (Betriebsrat Weissach), Wolfgang Leimgruber (Vertreter Leitende Angestellte der Porsche AG) sowie Hans Baur und Hansjörg Schmierer (beide IG Metall Stuttgart) an. Die Mitglieder der Kapitalseite sind identisch mit denen der bisherigen Porsche AG. (ar/nic) Letzte Änderung: 26.06.2007









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