Biker und Autofahrer sind sich nicht grün / DEKRA Umfrage zum Motorradfahren
Der Befragung zufolge teilen zwei Drittel (69 Prozent) der Auto- und Lkw-Fahrer den verbreiteten Vorwurf, Motorradfahrer würden häufig gefährlich fahren. Erstaunlicherweise gibt ihnen darin jeder zweite Motorradfahrer (54 Prozent) recht. Außerdem wünschen sich 46 Prozent, dass Motorradfahrer in der Stadt und in der Nähe von Ausflugszielen den Motor weniger hochdrehen sollten.
Bei der Frage, wie man das Motorradfahren sicherer machen könnte, sprachen sich 61 Prozent (Biker: 64 Prozent) für ein regelmäßiges Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer aus, 56 Prozent (Biker: 58 Prozent) befürworten eine auffälligere Kleidung der Biker und 54 Prozent (Biker: 52 Prozent) sind dafür, Motorradfahrern Mindestkriterien für die Schutzkleidung vorzuschreiben.
Jeder zweite Befragte (50 Prozent) sieht einen Sicherheitsgewinn darin, neue Motorräder serienmäßig mit einem Anti-Blockiersystem auszustatten. Bei den Bikern, unter denen dieses Thema kontrovers diskutiert wird, sind es 61 Prozent. Sicherheit, das zeigt ein weiteres Ergebnis, darf die Attraktivität eines Motorrades nicht zu stark mindern: So kann sich bislang nur jeder dritte Motorradfahrer (32 Prozent) vorstellen, ein speziell auf Sicherheitsaspekte hin optimiertes dreirädriges Sicherheitsmotorrad zu fahren.
Stuttgart (ots) Letzte Änderung: 16.04.2010
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