Biosprit: Automobilverbände sehen keinen Anlass zur Sorge

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) sehen kein Problem darin, den Biospritanteil beim Kraftstoff künftig auf zehn Prozent anzuheben. In einem Antwortschreiben an den Auto Club Europa (ACE) versicherte VDA-Präsident Matthias Wissmann noch einmal, dass die deutschen Autohersteller ihre Fahrzeuge bis auf wenige Ausnahmen für den Betrieb mit E10-Kraftstoff (zehn Prozent Anteil Bio-Ethanol) freigeben, sofern einzelne Modelle nicht von vorneherein für Super Plus ausgelegt sind.

Nach Angaben von Wissmann könnten lediglich rund 375 000 derzeit zugelassene Fahrzeuge nicht mit E10 fahren und müssten auch künftig Super Plus mit einem Ethanol-Anteil von fünf Prozent betankt werden. Auch VDIK-Präsident Volker Lange zerstreute in einem Brief an den ACE Bedenken, die unter anderem durch einen ZDF-Bericht laut geworden waren. Die Importeure überprüften derzeit ihre Modellpalette auf die Verträglichkeit von höheren Biospritanteilen, teilte Lange mit. Die Tests seien zwar noch nicht abgeschlossen, Grund zur Panikmache bestehe jedoch nicht, versicherte Lange

Der Bundesrat wird sich voraussichtlich im März mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur höheren Biospritbeimischung befassen. (ar/jri) Letzte Änderung: 06.02.2008









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