BMW: Deftiger Gewinnrückgang

BMW musste im ersten Quartal einen empfindlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Wie das Unternehmen heute in München mitteilte, sank der der Vorsteuergewinn um mehr als ein Drittel auf 852 Millionen Euro. BMW begründete den Rückgang unter anderem mit den hohen Kosten für den Anlauf neuer Modelle und sieht sich auf Kurs: "In den kommenden Monaten gehen wir von einer spürbaren Belebung der Geschäftsentwicklung aus", sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am Donnerstag in München. "Wir liegen nach den ersten drei Monaten auf Kurs, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen."

Im ersten Quartal 2006 war das Ergebnis allerdings durch die Abwicklung einer Umtauschanleihe um 375 Millionen Euro höher. Aber auch unter Berücksichtigung des Sondereffektes sank der Gewinn der Münchener. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 11,95 Milliarden (Vj. 11,62) Milliarden Euro. Das Vorsteuerergebnis ging um 34,3 Prozent auf 852 (Vj. 1296) Millionen Euro zurück.

Der Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce legte leicht um 0,1 Prozent auf 333 276 (Vj. 332 923) Fahrzeuge zu. Der Absatz der Marke BMW legte in den ersten drei Monaten um 1,0 Prozent auf 286 185 (Vj. 283 297) Automobile zu. Der Absatz der Marke Mini ging angesichts Modellwechsels um 5,1 Prozent auf 46 978 (Vj. 49 519) Einheiten zurück. Im Luxus-Segment lieferte Rolls-Royce Motor Cars 113 Phantom an Kunden aus, das sind 5,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (107 Fahrzeuge). (ar/os) Letzte Änderung: 03.05.2007









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