BMW Fahrzeugtechnik seit 15 Jahren in Eisenach
Inzwischen kommt kein BMW ohne ein Karosserieteil aus, das nicht einem Werkzeug aus Eisennach hergestellt wird. "Die Fahrzeugbauer der 1er-, 3er-, 5er- und 7er-Reihe, aber auch die beiden britischen Marken Mini und Rolls-Royce greifen darauf zurück", betonte BMW-Vorstand Frank-Peter Arndt. So wird zum Beispiel auch das aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) bestehende Leichtbaudach des neuen M3 mit einem Werkzeug aus Eisenach hergestellt
Der Standort in Thüringen war nach der Wende bewusst gewählt worden, denn in Eisenach liegt die Wiege des Automobilbaus bei BMW. 1928 hatte der damalige Flugzeugmotoren- und Motorradhersteller die Fahrzeugfabrik Eisenach übernommen. Der dort hergestellte Dixi wurde damit zum ersten Auto, das das weiß-blaue Markenzeichen der Münchener trug. Mit dem Typ 303 wurde fünf Jahre später der erste BMW mit 6-Zylinder-Motor und dem nierenförmigen Kühlergrill hergestellt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zunächst weiter produziert, bis das Eisenacher Werk 1952 in DDR-Volkseigentum umgewandelt wurde. Die BMW-Modelle liefen fortan unter dem Firmennamen EMW (Eisenacher Motorenwerk) und mit rot-weißem Markenzeichen vom Band. Später wurde in Eisenach der Wartburg gebaut, dessen Produktion nach der Wiedervereinigung im April 1991 auslief. (ar/jri) Letzte Änderung: 15.06.2007
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