BMW lässt Kooperation mit Daimler bei Motoren und Finanzen platzen
Lachen Sie miteinander oder ber einander? Dieter Zetsche (links) und Norbert Reithofer Foto. Bild: UnitedPictures
Allein über eine Einkaufskooperation werde noch gesprochen. " Ebenfalls vom Tisch ist eine gegenseitige Kapitalverflechtung, heißt es bei BMW. Alles, was die BMW-Eigenständigkeit gefährde, sei tabu, verlautet aus dem Aufsichtsrat der Münchener, der von der Familie Quandt als größter Eigentümer dominiert wird.
Angesichts der dramatischen Lage der Automobilhersteller hatten Experten eine weitreichende Kooperation lange als einen Weg aus der Kostenfalle gesehen, vor allem bei der Entwicklung neuer Modelle und Motoren. Seit anderthalb Jahren liefen die Gespräche zwischen den Erzrivalen. Regelmäßig schalteten sich die Vorstandschefs Norbert Reithofer und Dieter Zetsche in die Verhandlungen ein. Doch die anfängliche Euphorie ist längst verflogen.
Vor allem auf BMW-Seite haben sich laut "Handelsblatt" jetzt die Bedenkenträger durchgesetzt. Entscheidender Punkt ist die Motorentechnologie, bei der sich die Münchener in Führung wähnen. "Daimler würde von einer Motorenkooperation mehr profitieren als wir", sagt ein Beteiligter. (ar/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 11.05.2009
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