BMW-Lieferanten sollen gestiegene Rohstoff-Preise mittragen
"Seit 2004 hatten wir bei den Rohstoffen Mehrkosten in Höhe von 800 Millionen Euro - davon sind über 700 Millionen Euro in unseren Büchern gelandet", erklärte Diess. Das habe das Ergebnis stark belastet. "Wir haben Partner, die es in den letzten Jahren geschafft haben, bis zu hundert Prozent der gestiegenen Rohstoffpreise an uns durchzureichen, ein paar sogar 110 Prozent", fügte der Manager hinzu. Allerdings wolle BMW bei der Drottelung nicht undifferenziert vorgehen. "Wir erwarten von einem Gießereibetrieb eine deutlich geringere Beteiligung als von einem Elektroniklieferanten."
In seinem ersten Interview seit Amtsantritt vor acht Monaten wies der Einkaufsvorstand Vorwürfe von Zulieferern als "absurd" zurück, BMW wolle auf Kosten der Qualität sparen. "Unser primäres Ziel ist Qualität. Man spreche zunächst über mögliche Qualitätsverbesserungen und erst danach über Kostenreduzierungen. (ar/Sm Letzte Änderung: 01.06.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Volvo prüft Übernahme eines Ford-Werkes in USA
- Binnenschifffahrt sollen mehr Verkehrsleistung übernehmen
- Hintergrund: Treibhausgas von Pflanzen und Käfern
- Gastkommentar: VW-Gesetz ohne Bestand
- Yokohama gründet Tochtergesellschaften in Brasilien und Thailand


