BMW rechnet für 2010 mit höherem Absatz
Eine der wichtigsten Modellneuheiten in 2010 ist die nächste Generation der 5er-Reihe, die Ende März auf den Markt. Dazu kommt im Laufe des Jahres der Mini Countryman. Darüber hinaus wurden Coupé und Cabrio der 3er-Reihe sowie der X 5 überarbeitet.
Weltweit wurden im vergangenen Jahr 1 068 770 Millionen BMW (- 11,1 %) verkauft. Mini setzte 2009 rund 216 540 Fahrzeuge (- 6,8 %) ab. Deutschland war 2009 der größte Einzelmarkt für beide Marken. Insgesamt wurden 258 012 Autos (- 9,4 %) ausgeliefert, wobei Mini 33 517 Neuzulassungen das bislang erfolgreichste Jahr meldete. In den aufstrebenden Märkten China (90 536 Autos / + 37,5%), Brasilien (6398 Einheiten / + 118,8 %) und Indien (3619 Fahrzeuge / + 24,4 %) konnten BMW und Mini die Auslieferungen kräftig steigern. Dort will die Gruppe auch weiterhin wachsen.
Bei Rolls-Royce sank das Verkaufsergebnis um 17,3 Prozent auf 1002 Automobile. Bei den Motorrädern ging der Absatz um 14,1 Prozent auf 87 306 Einheiten zurück.
Das Konzernergebnis vor Steuern stieg 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 17,7 Prozent auf 413 Millionen Euro. Nach Steuern ging das Ergebnis infolge einer gestiegenen Steuerquote um 36,4 Prozent auf 210 Millionen Euro zurück. Der Umsatz verminderte sich um 4,7 Prozent auf 50,68 Milliarden Euro.
Die Dividende soll nach einem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat mit 0,30 Euro je Stammaktie und 0,32 Euro je Vorzugsaktie im Vergleich zum Vorjahr stabil bleiben.
Die Zahl der Beschäftigten ging auf 96 230 (- 3,8 %) zurück. Die Zahl der Auszubildenden betrug 3915 (4102). (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 17.03.2010
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