BMW steigt aus der Formel1 aus
Dies sei ein konsequenter Schritt vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, erklärte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Dr. Norbert Reithofer. Premium werde immer stärker auch über Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit definiert und BMW wolle eine Vorbildrolle einnehmen, erklärte Reithofer weiter. Das Engagement in der Formel 1 entspreche dabei nicht mehr der Hauptzielrichtung.
Seit 1999 verantwortet Mario Theissen unser Motorsport-Engagement. In dieser Zeit wurden viele große Erfolge erzielt, auch in der Formel 1. Dafür dankte Reithofer Mario Theissen.
Entwicklungsvorstand Dr. Klaus Draeger sagte: "Wir haben uns mit dem BMW Sauber F1 Team bereits im dritten Jahr als Top-Team etabliert. In der aktuellen Saison können wir die Erwartungen leider nicht erfüllen. Dennoch waren zehn Jahre Formel-1-Erfahrung prägend für unsere Entwicklungsingenieure. Dem Rennsport haben wir nicht nur zahlreiche technische Innovationen zu verdanken, sondern auch den Wettbewerbsgeist, der uns in der Entwicklung von Serienfahrzeugen vorantreibt."
In welchem Umfang es zu einem Stellenabbau in München oder Hinwil kommt, steht derzeit noch nicht fest.
BMW wird 2010 im Tourenwagensport und in der Nachwuchsförderung mit der Formel BMW starten. Hinzu kommen BMW Engagements in der American Le Mans Series ALMS, bei Langstreckenrennen und im seriennahen Kundensport. Darüber hinaus werden auch die Aktivitäten bei BMW Motorrad Motorsport weiter geführt, allen voran die Superbike-Weltmeisterschaft. (ar/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 29.07.2009
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