BMW verkauft im Juli acht Prozent weniger Autos

Der Autobauer BMW hat im Juli 2006 acht Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahresmonat verkauft. Wie das Unternehmen heute in München mitteilte, sind die Auslieferungen auf 102 452 Fahrzeuge gesunken. Durch die gute Bilanz des ersten Halbjahres sind die Münchener aber immer noch sechs Prozent im Plus. Insgesamt verkaufte BMW in den ersten sieben Monaten 800 931 Fahrzeuge.

Bereits bei der Bilanzpressekonferenz in der vergangenen Woche hatte BMW-Chef Helmut Panke angekündigt, dass er bedingt durch den Modellzyklus mit einer Verlangsamung des Wachstums des erfolgsverwöhnten Autobauers rechnet. Eine Rekordbilanz stellte der scheidende Manager trotzdem in Aussicht. BMW hat im ersten Halbjahr 2006 wie von Analysten erwartet Rekorderlöse erzielt. Im zweiten Quartal kletterte der Konzernumsatz auf 13,19 Milliarden Euro (Vj.: 12,16), was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 8,5 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 32,9 Prozent auf 1,23 (Vj.: 0,93) Milliarden Euro. In den ersten sechs Monaten konnte BMW den Umsatz noch einmal um gut zehn Prozent auf 24,8 Milliarden Euro steigern. (ar/sb) Letzte Änderung: 07.08.2006









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