BMW will dieses Jahr 1,4 Millionen Fahrzeuge absetzen
In den ersten sechs Monaten erhöhte sich der Umsatz um 13,5 Prozent auf 27,791 Mrd Euro (Vorjahr 24,480 Mrd Euro. Das EBIT betrug 2,166 Mrd Euro (Vorjahr 114 Mio Euro). Das Ergebnis vor Steuern lag bei 1,807 Mrd Euro(Vorjahr -47 Mio Euro. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 1,158 Mrd Euro (Vorjahr -31 Mio Euro. Die Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce kletterten in den ersten sechs Monaten um 13,1 Prozent auf insgesamt 696 026 nach 615 454 Fahrzeugen im ersten Halnjahr des Vorjahres.
Die hohe Nachfrage nach neuen Modellen wie dem BMW 5er und BMW X1 sowie unter anderem auch die deutlichen Zuwächse beim BMW 7er führen dazu, dass die BMW Group auch im weiteren Jahresverlauf mit einer dynamischen Ergebnisentwicklung rechnet. Deswegen hatte die BMW Group Mitte Juli ihre Ergebnis- und Absatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. So rechnet das Unternehmen mit einer noch stärkeren Verbesserung des Konzernergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr als ursprünglich erwartet.
"Wir streben im laufenden Geschäftsjahr ein Konzernergebnis an, das signifikant über dem Niveau des Vorjahres liegt und einen maßgeblichen Schritt in Richtung unserer Profitabilitätsziele 2012 darstellt", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer heute in München. Im Automobilsegment wird eine EBIT-Marge von über fünf Prozent sowie im Segment Finanzdienstleistungen eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern und ein Return on Equity von über 18 Prozent angesteuert. Reithofer: "Wir wollen als weltweit führender Premiumhersteller unseren Absatz im laufenden Jahr um rund zehn Prozent auf über 1,4 Mio. Fahrzeuge steigern."
In fast allen Märkten verzeichnete die BMW Group im ersten Halbjahr Absatzzuwächse, wobei die Auslieferungen in China sowie den amerikanischen und europäischen Märkten am stärksten zulegten. In Europa stiegen die Auslieferungen um vier Prozent auf 389 831 Einheiten. In den USA wurden 121 912 Fahrzeugen angsetzt, 6,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Asien legte der Absatz des Unternehmens von Januar bis Juni um 57,7 Prozent auf 128 845 Automobile zu, davon in China mit 75 615 Verkäufen mehr als doppelt so viel wie im ersten Halbjahr des Vorjahres mit 37 627 Einheiten. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 03.08.2010
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