BMW will jährlich 750 Millionen Euro Materialkosten einsparen

Die BMW Group tritt mit der Umsetzung ihrer strategischen Neuausrichtung in eine entscheidende Phase. Das verdeutlichte heute (6. Februar 2008) Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer in London auf einer Veranstaltung für Analysten. Ziel ist bis 2012 eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von mehr als 26 Prozent und eine Umsatzrendite von acht Prozent bis zehn Prozent. Dazu sollen auch Materialkosteneinsparungen von jährlich rund 750 Millionen Euro beitragen. Sie stellen für das Unternehmen mit 25 Milliarden Euro den größten Kostenposten dar.

Ein weiterer Schritt zur angestrebten Rendite ist der Abbau von mehreren tausend Stellen, vornehmlich bei den Zeitarbeitern. Bereits in diesem Jahr soll außerdem langjährigen Beschäftigten Altersteilzeit angeboten werden. Ab 2009 erhofft sich BMW durch seine neue Personalpolitik Ersparnisse von bis zu 500 Millionen Euro.

Kosten sparen will BMW auch durch weitere Kooperationen mit anderen Herstellern. So gibt es bereits eine Motorenzusammenarbeit mit PSA. Ebenfalls für steigende Umsätze sorgen sollen neben Produktionssteigerungen der Ausbau des Zubehör- und Gebrauchtwagengeschäftes sowie neue Dienstleistungen für Mobilität. (ar/jri) Letzte Änderung: 06.02.2008









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