Bosch erhält "eSafety Award 2008" für ESP-Kommunikation
Bosch hat ESP entwickelt und als erster Hersteller 1995 zur Serienreife gebracht. Bis Oktober 2008 wurden in Zusammenarbeit mit den Automobilherstellern weltweit 93 400 Autoverkäufer geschult, um die Vorteile des Assistenzsystems dem Kunden besser vermitteln zu können. Parallel hat das Unternehmen weltweit acht Fahrsimulatoren im Einsatz; an denen auf Messen oder bei Kundenveranstaltungen durch simulierte Fahrten mit und ohne ESP der Nutzen nachvollzogen werden kann. Ein weiteres Element insbesondere für die Presseaktivitäten sind die ESP-Ausstattungsraten in Europa, die seit 2003 ein Marktforschungsinstitut für Bosch ermittelt. Ihnen zufolge ist der ESP-Anteil bei Neufahrzeugen in Deutschland von 29 Prozent im Jahr 2003 auf 50 Prozent in 2007 gestiegen. Im europäischen Fahrzeugbestand liegt dieser Wert bei 20 Prozent.
Eine Studie der Universität Köln kommt zu dem Schluss, dass durch den flächendeckenden Einsatz von ESP pro Jahr 4 000 Verkehrstote sowie 100 000 Verletzte vermieden werden könnten.
"Da ESP oft nur als Sonderausstattung angeboten wird, ist es entscheidend, dass Autokäufer über den Nutzen informiert sind. Nur so können sie eine fundierte Entscheidung zugunsten des Lebensretters treffen", begründete Dr. Bernd Bohr, Vorsitzender des Bereichs Kraftfahrzeugtechnik bei Bosch, bei der Preisverleihung die Aktivitäten des Unternehmens zur weiteren Verbreitung der Fahrhilfe. Ende 2007 hatte das Unternehmen für diese Kommunikationsaktivitäten bereits den "FIA World Prize for Road Safety, the Environment and Mobility" des Automobilweltverbands FIA erhalten. (ar/jri) Letzte Änderung: 05.11.2008
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