Bosch eröffnet Hauptsitz in Korea

Die Bosch-Gruppe hat in Yongin, nahe Seoul, ihren Hauptsitz für Korea und ein darin integriertes technisches Zentrum eröffnet. Seit dem Jahr 2000 hat die Bosch-Gruppe mehr als 300 Millionen Euro in Korea investiert. Bis zu 500 Mitarbeiter aus den Bereichen Entwicklung, Applikation, Vertrieb und Verwaltung können in dem insgesamt 25 000 Quadratmeter umfassenden Gebäude beschäftigt werden - davon mehr als 100 Ingenieure allein im Bereich Forschung und Entwicklung.

Aktuell arbeiten rund 350 Mitarbeiter in dem neuen Gebäude. Ursprünglich war ein Neubau mit fünf Stockwerken geplant. Zentrale Funktionen waren zuvor auf mehrere Standorte in Korea verteilt.

Korea ist für Bosch vor allem aufgrund der starken Automobilindustrie ein Kernland in der Region Asien-Pazifik. Bosch erwartet im Jahr 2007 in Korea einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro (1,8 Billionen Won). Das entspricht in lokaler Währung einem Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Region Asien-Pazifik wird der Umsatz voraussichtlich um 8,5 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro steigen. Weltweit wird die Bosch-Gruppe 2007 einen Umsatz von mehr als 46 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einer Steigerung von rund fünf Prozent. (ar/nic) Letzte Änderung: 19.10.2007









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