Bosch kündigt Sparprogramm und Kurzarbeit an

Der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch hat im Oktober und November Umsatzeinbrüche von 20 Prozent hinnehmen müssen. Um die Kosten zu senken, wird Bosch die Arbeitszeiten in der Autosparte senken und plant Entlassungen im In- und Ausland, die nach Informationen von "Auto Motor und Sport" bei zu 2000 Mitarbeitern liegen werden.

Bosch Automotive-Chef Bernd Bohr erwartet, dass das erste Quartal 2009 so läuft wie das letzte Quartal 2008. "Wir haben jedoch die Hoffnung, dass sich die Marktschwäche nicht länger als zwölf Monate hinzieht." Für das Gesamtjahr 2008 rechnet Bohr mit einem Umsatzrückgang der Bosch-Autosparte im einstelligen Prozentbereich. 2007 war der Umsatz der Automotive-Sparte weltweit um fünf Prozent auf 28,4 Milliarden Euro gewachsen.

Die Einbrüche werden auch Einfluss auf die ursprünglich geplante Umsatzrendite von sieben bis acht Prozent haben. Bosch-Chef Franz Fehrenbach hat die Belegschaft bereits darauf hingewiesen, dass Bosch die Ziele für die gesamte Bosch-Gruppe 2008 verfehlen werde. Bohr: "Wir müssen beim Ergebnis spürbare Abstriche machen. Deswegen haben wir - gerade in der Automotive Sparte - unsere Spar-Anstrengungen jetzt noch mal erhöht: Wir fahren Investitionen in Maschinen und Einrichtungen herunter und verschieben Baumaßnahmen. Damit sparen wir einen deutlich zweistelligen Prozentsatz unserer Ausgaben ein." Bosch Automotive werde darüber hinaus die Arbeitszeit reduzieren und auch um einen Personalabbau nicht herumkommen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 14.12.2008









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