Brandenburger Studie stützt Forderung nach Tempolimit

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert gemeinsam mit der Allianz Pro Tempolimit die Bundestagsabgeordneten auf, ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen in den Ausschüssen, in die das Thema verwiesen wurde, auch gegen "die Blockadehaltung der Regierung" voranzubringen. VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann verweist auf eine aktuelle Studie des Landes Brandenburg, nach der eine Geschwindigkeitsbegrenzung die Zahl der Unfälle deutlich senken würde.

Die brandenburgische Studie zeigt nach Angaben des VCD, dass bei einem Tempolimit die Unfälle um 25 Prozent zurückgingen. Die Unfallkosten würden bei einem Limit von 130 km/h um über 20 Prozent, bei Tempo 120 sogar um rund 40 Prozent sinken.

Hinzu kämen erhebliche Effekte für den Klima- und Umweltschutz. Außerdem verringere sich die Staugefahr "... und die Autobauer könnten endlich vernünftig motorisierte und leichtere Massenmodelle bauen. Dadurch würde das überfällige Downsizing von Pkw in Gang kommen und ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet", sagt Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. (ar/jri) Letzte Änderung: 13.11.2007









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