Bremen Classic Motorshow präsentiert legendäre Fahrzeuge
Mit Legenden der Fahrzeuggeschichte hat sich die Bremen Classic Motorshow national und international einen nicht mehr wegzudenkenden Eintrag im Terminkalender von Oldtimerfans erobert. In ihrem siebten Jahr wartet die Messe vom 6. bis zum 8. Februar in der Messe Bremen nicht nur mit einer neuen Sonderschau unter dem Motto „British Racing Green“ auf, sondern liefert auch Exponate, die mit ihren legendären Besitzern von sich reden machen. So wird Nick Mason, der Drummer der britischen Rockband PINK FLOYD, seinen Jaguar D-Type beisteuern. Mit drei Gesamtsiegen in Folge bei den „24 Stunden von Le Mans“ hat Jaguar mit dem D-Type längst Kultstatus erreicht. Die Brough Superior, die im Rahmen der Sammlung britischer Motorräder im AWD-Dome zu sehen sein wird, könnte Lawrence von Arabien gefahren sein – hier streiten sich die Geister und werden dies wohl auch auf der Bremen Classic Motorshow trefflich tun.
Die Messeveranstalter versammeln ausgesuchte Sport- und Rennwagenraritäten aus ganz Deutschland und England für die diesjährige Sonderschau. Prominentester Leihgeber ist dabei wohl das National Motor Museum aus Beaulieu / England. Eines der Highlights aus deren Sammlung ist der Napier „Gordon Bennett“ von 1903 – ein Urgestein der britischen Renngeschichte, dem der englische Motorsport durch seine Farbe den Namen „British Racing Green“ verdankt. Die Marke Bentley hat bei Enthusiasten einen Ruf wie Donnerhall. Im Rahmen der Messe wird dem noch die Krone aufgesetzt: Gezeigt wird der mächtige „Mother Gun“, mit dem Bentley Geschwindigkeitsrekorde aufstellte und für internationales Aufsehen sorgte. Im Motorrad-Bereich wird es dank des VFV (Veteranen Fahrzeug Verband) viele seltene englische Renn- und Straßenmaschinen zu sehen geben, von denen es auf der ganzen Welt nur noch eine Handvoll Exemplare zu sehen gibt: Zum Beispiel eine Vincent A und eine rote Rudge Ulster im Originallack aus den 30er Jahren, sowie eine Wilkinson und eine Wooler 500 cc flat four von 1953.
Doch nicht nur bestaunt werden dürfen Oldtimer auf der Bremen Classic Motorshow: Wie gewohnt wird es eine große Verkaufsausstellung mit Handels- und Dienstleistungsangeboten rund um den Klassiker und den historischen Motorsport geben, ebenso wie einen Teilemarkt mit den begehrten Ersatzteilen für Autos und Motorräder. Natürlich sind auch die Vereine und Clubs aktiv eingebunden. Unter dem Zeichen des Wirtschaftswunders präsentieren diese die Automobilgeschichte der 50er Jahre von der Borgward Isabella über die „Knutschkugel“ BMW Isetta bis zum legendären Opel Kapitän. Musikalisch wird die Aktion begleitet mit Boogie-Woogie und Rock´n Roll-Untermalung der „Sweethearts“ während die Gastronomie die „deutsche Hausmannskost“ wieder aufleben und die Gäste bei Bowle oder Toast Hawaii in alten Zeiten schwelgen lässt.
Ebenso wird es die private Fahrzeugbörse geben, die im vergangenen Jahr mit über 100 Fahrzeugen im Angebot für regen Handel sorgte. Geplant ist auch eine private Zweiradbörse in Zusammenarbeit mit dem VFV – erste Verkaufsangebote liegen bereits vor.
Die Bremen Classic Motorshow eröffnet am Freitag, 6. Februar um 9 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 6. Februar bis Sonntag, 8. Februar 2009 jeweils 9 bis 18 Uhr, Telefon: Tel: 01 80 / 55 58 37 42 (14ct pro Minute), Internet http://www.kfz.net/automessen/classic-motorshow-09/
Letzte Änderung: 16.01.2009Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
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