Bund und Länder einig über Partikelfilter

Die langwierige Diskussion um die steuerliche Förderung von Rußpartikelfiltern für Dieselmotoren scheint vor dem Ende zu stehen. Wie der NDR heute meldet, soll das Ländermodell eine steuerliche Begünstigung von 330 Euro vorsehen. Der Bund hatte 300 Euro vorgeschlagen. Das Modell sei zwischen den Umwelt- und Finanzministern weitgehend abgestimmt. Dafür soll die Förderung mit einem Jahr Verspätung - also erst ab 2007 - gelten, und dann drei Jahre lang anhalten.

Als Emissionsnorm ist die derzeit gültige Euro 4-Norm dienen. In den Genuss der Förderung kommt nur, wer mit seinem Fahrzeug 50 Prozent weniger Schadstoffe in die Luft pustet als vor einer Nachrüstung mit dem Partikelfilter. Die Finanzierung der Entlastung soll von den Autofahrern kommen, die ihre Altfahrzeuge nicht nachrüsten lassen. Dieser Zuschlag bei der Kfz-Steuer richte sich nach Hubraum - und zwar mit 1,60 Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter. Der Besitzer eines Zweiliter-Dieselfahrzeuges würde also mit 32 Euro zusätzlich belastet. (ar/sb) Letzte Änderung: 13.08.2006









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