Bund will 8000 zusätzliche Lkw-Parkplätze schaffen
Ein Modell sieht vor, dass an ausgewählten Standorten, die bislang nur mit einem WC-Gebäude ausgestattet sind, Privatanbieter den Service für Brummi-Fahrer verbessern. Sie sollen dort künftig neben Toiletten auch Duschen vorfinden und eine Kleinigkeit essen können. Außerdem sollen private Unternehmer vermehrt Parkflächen auch neben den Bundesautobahnen und abseits der großen Rastanlagen betreiben. Außerdem sollen private Unternehmen auf Rastanlagen künftig für eine bessere Sanitärausstattung und für das leibliche Wohl der Lkw-Fahrer sorgen.
An den Bundesautobahnen gibt es bundesweit 430 bewirtschaftete Rastanlagen und 1520 unbewirtschaftete Rastanlagen. Die Zahl der Stellplätze wurde in den vergangenen beiden Jahren von 28 500 auf rund 31 500 Stück erhöht.
Nach einer Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen fehlten im Jahr 2008 etwa 14 000 Stellplätze auf Rastanlagen und Autohöfen. Besonders stark betroffen sind die westlichen Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen und Niedersachen (A 2 Raum Hannover). In Hessen (A 7 im Bereich Kirchheimer Dreieck bis Fulda) und auf den großen
Autobahnen in Süddeutschland, vor allem auf der A 3, besteht ebenfalls
großer Nachholbedarf. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 07.04.2010
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Kommentar: Umweltzone? Fragen wir doch mal Fachleute!
- Kommentar: Aus Wahlversprechen wird Abzocke
- Bund richtet Geschäftsstelle für Elektromobilität ein
- Hannovers Umweltzone wird wieder entschärft
- Deutschland baut die Satelliten für Galileo


