Bund will Straßenlärm um 30 Prozent reduzieren

Das Bundesverkehrsministerium will den Lärm im Straßenverkehr bis 2020 um 30 Prozent reduzieren. Dieses Ziel ist Bestandteil des zweiten Nationalen Lärmschutzpaketes, das Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee heute vorgestellt hat. Es sieht außerdem eine Minderung der Lärmbelästigung durch Flugverkehr und Binnenschifffahrt um 20 bzw. 30 Prozent sowie auf der Schiene um 50 Prozent vor.

Um den durch Straßenverkehr erzeugten Lärm zu senken, sollen realitätsnähere Messverfahren und strengere Grenzwerte eingeführt werden. Das Geräuschniveau von Kraftfahrzeugen und Reifen soll ab 2011 um drei Dezibel gesenkt werden. Das Paket sieht auch eine eine intensivere Forschung an geräuschärmeren Straßenbelägen vor. Ortsumgehungen sollen zudem vordringlich behandelt werden. Die Förderung des Radverkehrs und des Öffentlichen Personennahverkehrs sind ebenfalls Bestandteil des Maßnahmenpaketes. (ar/jri) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 27.08.2009









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