Bundeskanzlerin Merkel eröffnet die IAA

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat die 62. Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt offiziell eröffnet. Sie mache sich in Brüssel für eine Politik stark, die differenziert für jedes Fahrzeug eine CO2-Vorgabe macht, erklärte Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

Ein Familienvan habe nun einmal einen anderen Verbrauch als ein Kleinwagen. Die EU solle nicht den Fehler machen, alles über einen Kamm zu scheren. Wenn der emissionsstärkste Kleinstwagen den gleichen CO2-Wert hat wie das sparsamste Auto in der oberen Mittelklasse, dann dürfen nicht beide gleich behandelt werden - weder bei der EU-weiten CO2-Regulierung noch bei der künftigen Verbrauchskennzeichnung, so Wissmann weiter.

Der VDA-Präsident sprach sich dafür aus, weltweit einheitliche Kriterien für die CO2-Emissionen von Fahrzeugen zu entwickeln. Deshalb setze sich die europäische Automobilindustrie einheitlich dafür aus, in Europa wie in Japan und in China das Fahrzeuggewicht als Orientierungspunkt für die Differenzierung der Anforderungen an den Kraftstoffverbrauch der Autos heranzuziehen.

Neben der Bundeskanzlerin und VDA-Präsident Wissmann sprachen auf der IAA-Eröffnungsfeier der indische Industrieminister Sontosh Mohan Dev und Frankfurts Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth. Im Anschluss erfolgte der gemeinsame Rundgang der Bundeskanzlerin über die Ausstellung. (ar/nic) Letzte Änderung: 13.09.2007









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