Bundesregierung setzt bei Opel auf Treuhandmodell

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Gutenberg hat mitgeteilt, dass Fiat und Magna bis zum 20. Mai 2009 Konzepte für eine Übernahme des angeschlagenen Autobauers Opel vorlegen wollen. Falls sich diese Konzepte als solide erweisen sollten, "könnte ein Treuhandmodell durchaus eine tragfähige Lösung sein", sagte der CSU-Politiker nach einem Spitzengespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den zuständigen Ministern in Berlin.

In dem Gespräch habe völlige Übereinstimmung mit dem Koalitionspartner über diese denkbare Lösung geherrscht. Mit der Treuhandlösung solle Zeit für weitere Verhandlungen mit möglichen Investoren gewonnen werden, erklärte Gutenberg.

Das Treuhandmodell werde bereits jetzt mit der amerikanischen Seite verhandelt. Ein solcher Schritt habe das Ziel, "dass die Verhandlungen fortgeführt werden können und zum zweiten, dass keine Steuergelder verschleudert werden", sagte Guttenberg. Opel gehört momentan noch dem US-Konzern General Motors (GM). Wenn GM in die Insolvenz geht, soll die Treuhandgesellschaft verhindern, dass Opel ebenfalls davon betroffen ist. (ar/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.05.2009









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