Bundesstiftung Umwelt fördert Motorenentwickung

Die Firma Meta Motoren- und Energie-Technik in Herzogenrath-Kohlscheid will eine neue Technologie entwickeln, mit der der Kraftstoffverbrauch und der CO2-Ausstoß eines Pkw in der Kaltstartphase um bis zu zehn Prozent und im Durchschnitt um insgesamt bis zu fünf Prozent sinken soll.

Möglich machen sollen das spezielle Motorlager, die 30 Prozent weniger Reibungsverluste aufweisen. Ob die bereits als Patent angemeldete neue Technik seine Funktionsfähigkeit und Praxistauglichkeit auch unter realisitischen Betriebsbedingungen beweisen kann, sollen die nächsten zwölf Monate zeigen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück gab in dieser Woche bekannt, dass sie die Entwicklung des Konzeptes mit 425 000 Euro unterstützt.

50 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als 20 Kilometer. Da der Verbrennungsmotor auf diesen Kurzstrecken gar nicht erst seine ideale Betriebstemperatur erreicht, sind die Reibungsverluste besonders hoch. Meta will dem Problem mit einer neuen Lagertechnik, einer Kombination von Wälz- und Gleitlager, begegnen.

Erst im Juni hatte Bundespräsident Horst Köhler das Unternehmen eingeladen, im Rahmen der "Woche der Umwelt" in Berlin den von Meta entwickelten Erdgasmotor mit 114 Gramm CO2-Emmision pro Kilometer vorzustellen. (ar/jri) Letzte Änderung: 20.10.2007









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