Bundesverdienstkreuz für Prof. Klaus Langwieder
Seit fast 40 Jahren befasst sich Langwieder mit allen Fragen rund um die Verkehrssicherheit, 35 Jahre leitete er bis 2003 das Institut für Fahrzeugsicherheit des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) in München. Heute ist er tätig für "International Safety Consulting", engagiert sich als Präsident der Deutschen Fahrlehrer-Akademie in Stuttgart, lehrt seit 1997 Unfallforschung und Fahrzeugsicherheit an der Universität in Dresden und ist Mitglied zahlreicher Organisationen und wissenschaftlicher Komitees, die sich alle mit Fahrzeugsicherheit befassen.
Prof. Langwieder stammt aus Berchtesgaden und studierte Maschinenbau in München. Seit 1969 baute er mit Prof. Max Danner im Auftrag des HUK-Verbandes, der Vorgängerorganisation des GDV, das Münchner Institut auf, das national und international rasch große Bedeutung erlangte. Seine Dissertation legte Langwieder 1975 an der Technischen Universität Berlin unter Prof. Hermann Appel vor.
In seinen zahlreichen Publikationen befasste sich Prof. Langwieder untern anderem mit der Wirkung des Sicherheitsgurts und des Airbags. Außerdem legte er grundlegende Studien zu Fahrerassistenzsystemen wie dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP und zum Fußgängerschutz vor. Darüber hinaus entwickelte er Modelle für die zweiphasige Fahrerausbildung.
Das Bundesverdienstkreuz bildet nun den Höhepunkt einer langen Reihe von Auszeichnungen. So erhielt Prof. Langwieder bereits 1982 den Sicherheitspreis des US-Verkehrsministeriums und wurde auch zweimal von Medien ausgezeichnet: 1993 mit dem Joseph-Ströbl-Sicherheitspreis der Süddeutschen Zeitung und 1995 mit dem Goldenen Dieselring des Verbands der Motorjournalisten. (ar/Sm) Letzte Änderung: 28.06.2007
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