Bush denkt an Hilfe für Autobauer aus dem Bankenfonds

Nach dem der Senat das Rettungspaket für die US-Autoindustrie gestoppt hat, will offensichtlich George W. Bush ein Machtwort sprechen. Medienberichten zufolge denkt der amerikanische Präsident daran, Geld aus dem Hilfeprogramm für die Banken abzuzweigen.

Bush hatte dies bislang stets abgelehnt. Zuletzt war über 14 Milliarden US-Dollar Finanzhilfe für die schwer angeschlagenen Autobauer gesprochen worden, die der Senat gestern (11.12.2008) abgelehnt hat.

General Motors hat wiederholt betont, der Konzern stünde ohne staatliche Unterstützung vor der Pleite. Auch Chrysler geht es nicht viel besser. Bei Ford sieht die Lage offenbar nicht ganz so dramatisch aus, aber auch dort sucht man nach Geld. So hatte das Unternehmen jüngst für rund 540 Millionen Dollar einen Teil seiner Mazda-Aktien zurückgegeben. Außerdem prüft Ford erneut den Verkauf von Volvo. (ar/jri) Letzte Änderung: 12.12.2008









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