Cerberus will bei Chrysler aussteigen
Cerberus kündigte den Ausstieg an, nachdem gestern, 19. Dezember 2008, US-Präsident George W. Bush bekanntgegeben hatte, dass die Regierung dem Unternehmen mit einem Darlehen über zunächst vier Milliarden US-Dollar unter die Arme greifen werde. Die US-Administration erwartet von Chrysler den Abbau von zwei Dritteln aller Schulden und Vereinbarungen mit der Autobauer-Gewerkschaft UAW für Lohnkürzungen.
Cerberus ist nicht bereit, weiteres Geld in das Unternehmen einzubringen. Schon vorher hatte die Daimler AG ihren noch bestehenden Chrysler-Anteil von 19,9 Prozent von 2,2 Milliarden US-Dollar auf null abgeschrieben. (ar/Sm) Letzte Änderung: 20.12.2008
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