Cerberus will bei Chrysler aussteigen

Die New Yorker Investmentfirma Cerberus Capital Management will bei Chrysler aussteigen. Das gab das Unternehmen, dem die Mehrheit von Chrysler gehört, jetzt bekannt. Cerberus erklärte, man plane Aktien des Unternehmens an die Gewerkschaften, Schuldner und andere Investoren weitergeben zu wollen, um den Ausweg aus dem Engagement zu ebnen.

Cerberus kündigte den Ausstieg an, nachdem gestern, 19. Dezember 2008, US-Präsident George W. Bush bekanntgegeben hatte, dass die Regierung dem Unternehmen mit einem Darlehen über zunächst vier Milliarden US-Dollar unter die Arme greifen werde. Die US-Administration erwartet von Chrysler den Abbau von zwei Dritteln aller Schulden und Vereinbarungen mit der Autobauer-Gewerkschaft UAW für Lohnkürzungen.

Cerberus ist nicht bereit, weiteres Geld in das Unternehmen einzubringen. Schon vorher hatte die Daimler AG ihren noch bestehenden Chrysler-Anteil von 19,9 Prozent von 2,2 Milliarden US-Dollar auf null abgeschrieben. (ar/Sm) Letzte Änderung: 20.12.2008









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