Chrysler bleibt unter Daimler-Vertrieb und baut Händlernetz aus

Nach dem Verkauf an Cerberus wird Chrysler in Deutschland weiter zur DaimlerChrysler Verriebsorganisation (DCVD) gehören. Außerdem soll das Verkaufsnetz um 30 auf 200 Händler ausgeweitet werden. Das meldet der Onlinedienst der "Automobilwoche".

Wie Radek Jelinek, Mitglied der DCVD-Geschäftsführung mitteilte, wolle Chrysler künftig aber "eigenständiger agieren". Bei dem gemeinsamen Vertrieb werde es dazu eine rechtliche Änderung geben, da Chrysler Deutschland künftig nicht mehr zur DaimlerChrysler AG, sondern vermutlich zu Chrysler International gehören wird. Firmensitz der Deutschland GmbH soll Berlin bleiben.

Mit den Verkaufszahlen ist Chrysler in diesem Jahr zufrieden. In den ersten fünf Monaten konnten mit 7901 Einheiten 25 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im vergangenen Monat sank der Absatz jedoch um knapp sieben Prozent gegenüber dem Mai 2006. (ar/jri) Letzte Änderung: 06.06.2007









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