Chrysler: Ein Drittel aller Modelle sollen gestrichen werden
Rund ein Drittel seiner Modellpalette will der US-Autobauer offenbar streichen. Gegenüber dem "Wall Street Journal" bestätigte der Chrysler-Präsident jetzt entsprechende Überlegungen. Bisher gebe es allerdings weder konkrete Entscheidungen noch Terminpläne.
Zur Zeit umfasst das Programm des verlustreichen Unternehmen noch 30 Modelle bei den drei Marken Chrysler, Jeep und Dodge. Bei einem Treffen mit Chrysler-Händlern sollen Manager des Unternehmens eingeräumt haben dass man die Verkaufszahlen in Zukunft nicht wesentlich werde steigern können. Deswegen werde man die Marken neu positionieren. Künftig könne die Marke Chrysler für Personenwagen stehen, Dodge für Pickups und Jeep ausschließlich für Sport Utility Vehicles (SUV). Außerdem plane man, das Händlernetz zu restrukturieren. Chrysler prüft der Zeitung zufolge Kredite an größere Händler zur Übernahme kleinerer Verkaufsstellen.
Chrysler steckt in den roten Zahlen und kämpft mit einem sehr schwachen Heimatmarkt. Daimler hatte die Mehrheit an dem Hersteller vergangenen Sommer an den amerikanischen Finanzinvestor Cerberus verkauft und hält heute nur noch einen Anteil von 20 Prozent an Chrysler. (ar/Sm) Letzte Änderung: 10.02.2008
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