Chrysler hält sich bei Modellpolitik bedeckt

Im Jahr Eins nach der Trennung von Daimler hält sich der US-Autobauer Chrysler bei seiner künftigen Modellstrategie bedeckt. Vice Chairman and President Jim Press sagte gestern (8. Februar 2008), alle Zahlen über die künftige Anzahl der Baureihen, die die Medien meldeten, seien "hypothetisch und nicht aktuell?. "Wir wissen nicht, wie viele es sein werden. Niemand weiß das", sagte Press. Chrysler wolle mit seinen Modellen den Markt aber so weit und so gut wie möglich abdecken.

Dazu gehöre auch, dass die drei Marken Chrysler, Dodge und Jeep unter einem Dach blieben. Nur so könnten die Händler profitabel bleiben. Man werde für die Neuausrichtung und künftige Positionierung im Markt rund drei bis fünf Jahre benötigen, teilte Jim Press mit.
Experten rechnen damit, dass sich die drei Marken künftig deutlicher unterscheiden. So könnte Chrysler sich auf den Pkw-Bau konzentrieren, Dodge für die Pick-ups zuständig sein und Jeep das Geländewagensegment abdecken.

Medien hatten berichtet, Chrysler wolle sein Angebot von derzeiot rund 30 verschiedennen Modellen um ein Drittel bis zur Hälfte reduzieren.

Für den amerikanischen Markt strebt Chrysler einen Jahresabsatz von zwei bis zweieinhalb Millionen Fahrzeugen an. (ar/jri) Letzte Änderung: 09.02.2008









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