Chrysler investiert fast 1,8 Milliarden Dollar in Michigan

Die Chrysler Group wird 1,78 Milliarden Dollar in vier Werke im US-Bundesstaat Michigan investieren. Wie das Unternehmen heute mitteilte, fließe ein Großteil der Mittel für den Auftakt einer so genannten "Powertrain Offensive" im Antriebstrang-Bereich. 730 Millionen Dollar werden für ein neues Werk in Trenton, Michigan investiert wo V6-Motoren der "Phoenix"-Reihe produziert werden. Die Pläne müssten allerdings noch final verabschiedet und mit Incentive Packages versehen werden, hieß es.

Weitere 700 Millionen Dollar setzt das Unternehmen zu Bau eines neuen Achsenwerks in Marysville, Michigan ein, noch einmal 300 Millionen Dollar fließen im Sterling Heights (Mich.) Montagewerk zur Erweiterung der Lackiererei. 50 Millionen Dollar stellt Chrysler für die Umrüstungen im Warren Montagewerk und Warren Presswerk zur Verfügung. Chrysler-Chef Tom LaSorda bezeichnete als einen bedeutenden Tag für die Zukunft der Chrysler Group und besonders für die weitere Wettbewerbsfähigkeit der Fertigung. "Wir haben eine Vision, weiter zu wachsen und die Chrysler Group in ein noch stärkeres Unternehmen zu wandeln, das langfristig wettbewerbsfähig sein wird. Die Investitionen, die wir heute bekannt geben, beweisen, dass wir in diese Vision investieren", so LaSorda.

"Dies ist ein bedeutender Tag für die Zukunft der Chrysler Group und besonders für die weitere Wettbewerbsfähigkeit unserer Fertigung im Bundesstaat Michigan", sagte Tom LaSorda, President und CEO der Chrysler Group. "Wir haben eine Vision, weiter zu wachsen und die Chrysler Group in ein noch stärkeres Unternehmen zu wandeln, das langfristig wettbewerbsfähig sein wird. Die Investitionen, die wir heute bekannt geben, beweisen, dass wir in diese Vision investieren."

Die Investition in Michigan beinhaltet Produktentwicklungskosten und ist Teil des "Recovery and Transformation Plan", den LaSorda am 14. Februar bekannt gegeben hatte. Kernziel dabei ist der Ausbau und die Umrüstung bestehender Werke, in denen verbrauchsärmere Motoren, Getriebe und Achsen produziert werden sollen. Sparsamere Fahrzeuge sind wichtig für Chrysler, dem Experten immer wieder vorwerfen, mit zu großen und durstigen Fahrzeugen am Markt in den USA vorbei zu produzieren.

Auf die Verhandlungen auf einen Verkauf der Chrysler Group haben die Investitionen keinen Einfluss. In der kommenden Wochen sollen die Gespräche scheinbar in eine zweite Runde gehen, in der nur noch mit zwei Bietern verhandelt werde, meldet das "Wall Street Journal" heute. Im Rennen seien der Zulieferer Magna und die Finanzinvestoren Cerberus und Blackstone. (ar/os) Letzte Änderung: 19.04.2007









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