Chrysler: Kooperation mit Mutter auch im Verkaufsfall
Bereits vorher hatten die Händler über ihre schwierige Situation geklagt, weil die Kunden nicht zuletzt wegen der unklaren Zukunft des Unternehmens wegblieben. Nachdem im vergangenen die Jahr die Chrysler-Verkäufe um sieben Prozent zurückgegangen waren, klagen die Händler nach zwei Monaten des laufenden Geschäftsjahres weiter über schwache Zahlen. Die Modellpalette hält immer noch zu wenig kleinere und sparsamere Fahrzeuge bereit, die derzeit bei den US-Kunden stärker nachgefragt werden. Käufer wandern dann zu japanischen, koreanischen oder auch deutschen Herstellern ab.
In den vergangenen Wochen tauchen fast täglich Spekulationen über mögliche Chrysler-Interessenten auf. Angeblich haben sich Vertreter der der Investmentgesellschaft Centerbridge Partners mit Chrysler-Chef Tom LaSorda getroffen, um über einen möglichen Kauf zu verhandeln. Der kanadische Automobilzulieferer Magna sei ebenfalls mit einer Delegation zu Gesprächen angereist. Neben Centerbridge waren auch die Blackstone Group und Cerberus Capital Management mit der DaimlerChrysler-Tochter in Verbindung gebracht worden. (ar/os) Letzte Änderung: 22.03.2007
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