Chrysler korrigiert Gewinnprognose kräftig nach unten
Das Unternehmen begründete den Schritt mit dem schwierigen Umfeld im Hauptabsatzmarkt USA, hohen Kosten für die Gesundheitsversorgung der Beschäftigten, viel zu hohen Beständen bei den Händlern und nicht zuletzt dem mangelnden Angebot an verbrauchsarmen Fahrzeugen. Wegen der steigenden Spritpreise in den USA verlangten die Kunden zunehmend sparsame Autos, die Chrysler derzeit nicht bieten könne.
Jetzt will Chrysler - wie die Konkurrenten Ford und General Motors - mit Kostensenkungen und Maßnahmen zur Absatzsteigerung reagieren. Auch neue Modelle sollen den Verkauf ankurbeln. Im Umkehrschluss bedeutet das wohl eine Verlängerung der Rabattschlacht und den massiven Abbau von Stellen. (ar/sb) Letzte Änderung: 16.09.2006
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