Chrysler macht einen Monat Pause
Chrysler hofft auf einen Kredit der Regeierung von sieben Milliarden US-Dollar, um die Absatzkrise zu überstehen. Die Händler setzen derzeit 20 bis 25 Prozent weniger Autos ab. Kaufinteressenten gebe es, aber sie bekämen von den Banken nicht die gewünschten Kredite, heißt es. Besonders schwer betroffen ist die Konzernmarke Jeep mit einem Verkaufsrückgang von rund 40 Prozent.
Daimler hält noch 19,9 Prozent am US-Autobauer und verhandelt derzeit mit dem neuen Chrysler-Eigner Cerberus über die Übernahme der restlichen Anteile. Der Finanzinvestor pocht allerdings auf Schadenersatz von Daimler. Er wirft dem Konzern vor, die Chrysler-Geschäfte eine Zeit lang nicht ordnungsgemäß geführt zu haben. Daimler weist diesen Vorwurf als absurd zurück. (ar/jri) Letzte Änderung: 18.12.2008
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