Chrysler: Russland und der Nahe Osten beflügeln Absatzwachstum

Die Chrysler Group hat ihren Absatz außerhalb Nordamerikas in diesem Monat gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gesteigert und verzeichnet im Vorjahresvergleich seit 23 Monaten in Folge ein stetiges Wachstum. Das Unternehmen verkaufte außerhalb Nordamerikas 18 289 Fahrzeuge und erzielte damit das beste April-Ergebnis seit zehn Jahren. Im laufenden Jahr liegt der Gesamtabsatz bisher um 14 Prozent über dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurden bis Ende April 70 859 Fahrzeuge abgesetzt.



Besonders positiv entwickelte sich Chrysler zufolge der Absatz im Nahen Osten, Nordafrika und Russland. Im Nahen Osten und Nordafrika legten die Verkäufe gegenüber April 2006 um 97 Prozent (1871 Fahrzeuge) in die Höhe. Das Ergebnis für die ersten vier Monate des laufenden Jahres lag um 62 Prozent (5816 Fahrzeuge) über dem Vorjahreswert. Auch in Russland konnte der Absatz mit einem Plus von 95 Prozent im April und 93 Prozent in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres erheblich gesteigert werden. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Relaunch der Marke Dodge. Die Dodge-Modelle waren in West- und Osteuropa sowie im Nahen Osten die absatzstärksten Produkte der Chrysler Group.

Das Unternehmen setzt bei der Restrukturierung auf eine geringere Abhängigkeit vom derzeit schwachen amerikanischen Markt. Die Chrysler Group verkauft Fahrzeuge in über 125 Ländern in aller Welt. Rund acht Prozent des globalen Gesamtabsatzes werden derzeit außerhalb Nordamerikas erzielt. (ar/os) Letzte Änderung: 04.05.2007









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