Chrysler verhandelt angeblich ausschließlich mit Cerberus

Auf der Suche nach einem Käufer für Chrysler verhandelt sich der Mutterkonzern DaimlerChrysler einem Pressebericht zufolge inzwischen angeblich ausschließlich mit dem Finanzinvestor Cerberus. Das meldet die "Detroit News" in ihrer Online-Ausgabe. Die beiden Interessenten Blackstone Group und der kanadische Zulieferer Magna seien "in der Warteschleife", hieß es. Zuletzt hatte es Meldungen gegeben, Magna sei der einzige Gesprächspartner für eine Übernahme.

Zwei Punkte sprechen für Cerberus: Zum einen hat das Unternehmen den deutschen Spitzenmanager Wolfgang Bernhard unter Vertrag, der einst Chrysler mitsanierte, zum anderen hält das Unternehmen 51 Prozent der Anteile an der Finanzsparte von General Motors, GMAC. Das könnte für Synergien mit Chrysler Financial sorgen und eine Sanierung des angeschlagenen Autobauers erleichtern. (ar/sb) Letzte Änderung: 13.05.2007









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