Chrysler-Verkauf könnte höhere Erlöse als erwartet bringen
Bisher ist von zwei konkreten Angeboten für Chrysler die Rede. Der kanadische Zulieferer Magna hatte am 23. März - gemeinsam mit dem Finanzinvestor Ripplewood - umgerechnet 3, 5 Milliarden Euro geboten. Am vergangenen Freitag hat angeblich der Investor Cerberus ein Angebot in nicht genannter Höhe abgegeben. Hier fungiert der ehemalige DaimlerChrysler- und Volkswagen-Manager Wolfgang Bernhard als Berater. Als weitere Interessenten werden der Konkurrent General Motors und der Finanzinvestor Blackstone genannt.
Unterdessen haben sich mehrere institutionelle Investoren für einen Verkauf von Chrysler ausgesprochen. Sie wollen sich auf der Hauptversammlung von DaimlerChryser am Mittwoch (4. April) für eine Trennung von der US-Tochter Chrysler stark machen. "Eine Abspaltung von Chrysler erscheint uns unter den gegebenen Bedingungen sinnvoll, da sich das Marktumfeld in den USA auch zukünftig sehr schwierig gestalten dürfte", sagte Ingo Speich, Fondsmanager bei Union Investment dem "Handelsblatt" heute. Angeblich haben auch die auch die Fondsgesellschaften SEB und DWS für einen Verkauf plädiert. (ar/os) Letzte Änderung: 02.04.2007
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