Chrysler widerspricht Medienberichten

Chrysler dementiert Meldungen eines Nachrichtendienstes von gestern (14.1.2009), nach denen der US-Autobauer die Marke Jeep verkaufen wolle und Übernahmegespräche mit Renault führe. Auch werde derzeit nicht über die Veräußerung des Werks Belvidere und der Produktionswerkzeuge für den Chrysler PT Cruiser verhandelt, stellte Chrysler klar.

Der amerikanische Autohersteller betonte, er trenne sich trotz der Finanz- und Absatzkrise nicht von einzelnen Konzernmarken. Es gebe zwar Überlegungen, einzelne Wirtschaftsgüter abzugeben, in Frage komme aber auch eine Lizenzfertigung auf Basis einer bestehenden Chrysler-Plattform. Konkrete Verhandlungen mit asiatischen Interessenten würden aber nicht geführt. Ebenso gebe es keinerlei Gespräche mit Renault. Neue Vereinbarungen mit Nissan über die bereits beschlossenen Gemeinschaftsprojekte Versa, Titan und Hornet gebe es ebenfalls nicht.

Die Idee, mit Magna und GAZ die Produktion von Fahrzeugen in Russland aufzunehmen, liege wegen der Marktlage in beiden Ländern auf Eis, teilte Chrysler ergänzend mit. (ar/jri) Letzte Änderung: 15.01.2009









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