CO2-Reduktion kommt schneller voran als geplant

Umwelt- und Sozialbericht der Toyota Motor CorporationAuch in Sachen Umweltschutz gilt bei Toyota: Nichts ist unmöglich. Wie dem
vorliegenden Umwelt- und Sozialbericht zu entnehmen, ist Toyota den
selbstgesteckten Umweltzielen erneut ein gutes Stück näher gekommen. So senkte
der aktuell zweitgrößte Automobilhersteller der Welt die CO2-Emissionen bei der
Produktion von 1,95 Millionen Tonnen (1990) auf 1,61 Millionen Tonnen (2002).
Dies entspricht einem Rückgang um 17 Prozent. In derselben Zeit ist die
Toyota-Fahrzeugproduktion von rund 4,8 Millionen Einheiten auf über 6,2
Millionen Einheiten angewachsen. Damit gelang es dem Unternehmen, das interne
Ziel eines fünfprozentigen CO2-Abbaus bis zum Jahr 2005 bereits drei Jahre zuvor
weit zu übertreffen.

Ziele für 2005 bereits erreicht
Auch in
weiteren ökologischen Kategorien liegt Toyota weit vor Plan. Der anfallende
Produktions-Abfall halbierte sich von 1990 bis 2002 von 160.000 Tonnen auf
80.000 Tonnen. Noch stärker sank die Menge der brennbaren Abfälle. Sie konnte
auf 18.200 Tonnen gedrückt werden und lag damit unter einem Drittel des Niveaus
von 1990. Der Wasserverbrauch in der Fahrzeugproduktion konnte innerhalb weniger
Jahre von 6,0 auf 5,0 Kubikmeter pro Fahrzeug gedrückt werden und unterschritt
damit ebenfalls bereits das Ziel von 2005 (5,3). Dies geht, wie alle anderen
hier genannten Zahlen, aus dem Umwelt- und Sozialbericht 2003 der Toyota Motor
Corporation hervor.

Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft

Mit diesen Ergebnissen beweist Toyota ein weiteres Mal, dass sich
ökonomischer und ökologischer Erfolg nicht ausschließen. "Durch das
Ausbalancieren unserer sozialen und ökonomischen Initiativen mit dem
Umweltmanagement wollen wir unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft
liefern, der wir uns verpflichtet fühlen", sagte Fujio Cho, Präsident der Toyota
Motor Corporation und Vorsitzender des Toyota Umweltkomitees.


Hybridfahrzeuge mit Brennstoffzellen
Besonders erfolgreich
positionierte sich das Unternehmen mit umweltschonenden Fahrzeugtechnologien. So
hatte Toyota bis zum Ende des Berichtszeitraums weltweit bereits 140.000
Hybridfahrzeuge verkauft. In Japan und den USA kamen Ende 2002 die ersten
Hybridfahrzeuge mit Brennstoffzellen auf den Markt (Toyota FCHV, Fuel Cell
Hybrid Vehicles). Die weitere Verbreitung von Hybridfahrzeugen und die
Weiterentwicklung des Brennstoffzellen-Antriebs stehen auch für die Zukunft ganz
oben auf der Prioritätenliste des Toyota Umweltplans.

Ökologie als
Aufgabe des Top-Managements

Umweltbelange zählen zu den Topthemen des
Toyota-Managements. Bereits in den vergangenen fünf Jahren erzielte der
Autobauer zahlreiche signifikante Ergebnisse im Bereich Ökologie. Neben der
Expansion im Bereich der Hybrid- und Brennstoffzellentechnologie gehört dazu die
Reduktion des Deponiemülls in allen Fabriken auf Null sowie die Entwicklung
neuer Recyclingmethoden im unternehmenseigenen Automobile Recycle Technical
Center. Toyota strebt schnellstmöglich, spätestens aber bis 2015, eine
Fahrzeug-Wiederverwertungsrate von 95 Prozent an.

In der Global Vision
2010, die der Konzern im vergangenen Jahr festgeschrieben hat, verpflichtet sich
Toyota, eines der führenden Unternehmen im Einsatz für eine globale Regeneration
und eine recycling-orientierte Gesellschaft zu sein. "Es gibt keine Zukunft der
Automobilindustrie ohne die Förderung der Umwelttechnologie", unterstreicht
Konzernchef Cho. Toyota unterstützt die Umweltanstrengungen des Konzerns auch
durch ein Umweltinformationssystem-Netzwerk, auf das alle Konzerngesellschaften
rund um den Globus Zugriff haben. Toyota veröffentlicht seit 1998 einen
Umweltbericht. Letzte Änderung: 30.12.2003









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