Continental kauft 51 Prozent der Matador Rubber Group
"Mit diesem Schritt stärken wir unsere Verbindungen zu unserem überaus erfolgreichen Joint-Venture-Partner. Gleichzeitig bauen wir unsere operative Basis in den osteuropäischen Märkten und unsere Produktionskapazitäten für Pkw-Reifen in Niedrigkostenländern aus", erklärte Continental-Vorstandschef Manfred Wennemer heute in Hannover. Continental und Matador sind seit 1998 zu je 76 Prozent respektive 24 Prozent an einem Joint Venture zur Produktion von Lkw-Reifen in Puchov beteiligt.
"Durch die Bündelung der Kräfte und Erfahrungen werden wir unsere Marktposition in Mittel- und Osteuropa optimieren und uns zusätzliche Absatzmöglichkeiten in Russland, der Ukraine und den Stan-States schaffen. Insbesondere in Russland wird unsere Position gestärkt, da wir nicht nur einen besseren Zugang zu dem Markt, sondern auch eine Produktionsstätte in Omsk erhalten", betonte Wennemer. "Operativ beabsichtigen wir, Matador in unser Markenportfolio einzubinden und in eine Erweiterung der Produktionskapazitäten von aktuell 5,5 Millionen auf mehr als sieben Millionen Pkw-Reifen pro Jahr zu investieren", fügte er hinzu. Das Matador-Maschinenwerk in Puchov wird als zweite Säule in die Maschinenfabrik in Hannover-Stöcken integriert. Außerdem erhält Continental zusätzliche Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. 2006 hat die Matador Group mit 4770 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 450 Millionen Euro erwirtschaftet. (ar/os) Letzte Änderung: 11.04.2007
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