Continental kritisiert Vorgehen der Schaeffler-Gruppe
Dieser Schritt sei ein massiver Eingriff in die souveräne und unabhängige Geschäftsführung der Continental und verstoße gegen die gemeinsam erarbeitete Investoren-Vereinbarung. Diese sehe unter anderem vor, dass Schaeffler in den nächsten vier Jahren nicht mehr als 49,99 Prozent Anteile bei Continental hält. Derzeit sind es rund 20 Prozent. Außerdem habe sich das Unternehmen aus Herzogenaurach verpflichtet, die bisherige Strategie und Geschäftspolitik des Automobilzulieferers aus Hannover zu unterstützen.
Die derzeitigen Gespräche mit den Banken dienten dazu, die Finanzierungen für das bevorstehende Krisenjahr 2009 abzusichern. Auch für 2009 und 2010 sei ein weiterer Abbau der Schulden vorgesehen, betonte Continental. (ar/jri) Letzte Änderung: 12.12.2008
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