Continental lässt Arbeitsplatzfrage bei VDO offen

Nach dem Kauf von VDO durch Continental bangt die Gewerkschaft um Arbeitsplätze. Die IG Metall befürchtet, der neue Besitzer könnte in den nächsten Jahren bis zu 7000 Beschäftigte der ehemaligen Siemens-Autozulieferersparte entlassen. Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender von Continental, hält sich in der Debatte bedeckt. An Spekulationen, wie viele Arbeitsplätze die Fusion kosten könne, werde er sich nicht beteiligen, sagte er in einem Zeitungsinterview der "Welt am Sonntag".

Continental will den von Siemens eingeleiteten Prozess zur Neuausrichtung von VDO fortsetzen. Details zu einzelnen Standorten wollte Wennemer aber nicht nennen. Auf die Befürchtungen der Gewerkschaft reagierte er mit der Bemerkung, Continental habe Zusagen zur Beschäftigungssicherheit an den VDO-Standorten gegeben. In den nächsten drei Jahren sollen demnach keine VDO-Werke geschlossen werde. Der Continental-Vorsitzende betonte aber gleichzeitig, dass es sich bei den Zusagen nicht um Garantien handle. (ar/jri) Letzte Änderung: 30.07.2007









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