Continental: "Schwarze Zahlen sind in Sichtweite"
Marie-Elisabath Schaeffler mit AR-Mitglied Olaf Henkel (Mitte) und Schaeffler-Chef Jrgen Geissinger.
Das seien keine normalen Jahre gewesen, stellte Degenhardt fest, und deswegen "kein objektiver Gradmesser für das Potenzial und den künftigen Erfolg." Der Conti-Chef stellte klar, dass die Continental auch in Zukunft auf den beiden Säulen Reifengeschäft (Rubber Group) und dem Autogeschäft (Automotive Group) ruhen werde. Diese Struktur werde man in Zukunft weiter ausbauen. Damit wollte Degenhardt die Diskussion beenden, der Verkauf der gesamten oder von Teilen der Rubber Group könne am Ende des Tages geplant sein.
Auch 2009 hatte die Automotive Group noch unter der Akquisition von Siemens VDO zu leiden. Rund 900 Mio Euro Good will-Abschreibungen waren im vergangenen Jahr fällig. Degenhardt ließ aber keinen Zweifel daran, dass er den Erwerb der Automotive-Sparte von Siemens als richtigen Schritt wertet.
Conti konnte im vergangenen Jahr die Netto-Finanzschulden um rund 1,6 Mrd. Euro auf weniger als neun Mrd. Euro abgebaut werden. Nach der Kapitalerhöhung sank der Wert der Netto-Finanzverschuldung auf 7,1 Mrd. Euro.
Trotz des um rund ein Sechstel auf rund 20 Mrd. gegenüber 2008 gesunkenen Umsatz erzielte das Unternehmen ein operatives Ergebnis von fast 1,2 Mrd. Euro. Das den Aktionären zuzurechnende Ergebnis blieb allerdings auch 2009 mit 1,65 Mrd. Euro im zweiten Jahr nacheinander negativ. (ampnet/Sm) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 28.04.2010
Marie-Elisabath Schaeffler mit ihrem Sohn und Conti-Aufsichtsrat Georg Schaeffler, AR-Mitglied Olaf Henkel und Schaeffler-Chef Jrgen Geissinger.
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Daimler stellt auf der Expo Mobilität der Zukunft vor
- Schalberger leitet neue Peugeot-Direktion
- Spezialfahrzeuge von Opel ab Werk: Zehn Jahre OSV
- Mitsubishi Fuso steigerte Absatz in Südostasien um fast 50 Prozent
- Nissan beginnt mit Bau des britischen Batteriewerks


