Continental übernimmt Mehrheit bei Matador

Continental hat die Mehrheitsbeteiligung beim slowakischen Reifenspezialisten Matador übernommen. Die Übernahme ist von der EU-Kommission am Freitag, 8. Juni 2007, genehmigt worden. Damit will das Unternehmen aus Hannover sein Geschäft in Osteuropa ausbauen. Zusätzliche Absatzmöglichkeiten sieht Continental auf dem russischen Markt und in der Ukraine.

Neben dem Reifen stellt Matador auch Transportbänder und Kautschuk verarbeitende Maschinen her. Die "Matador Rubber Group" wurde vorher aus dem Unternehmen ausgegliedert.

"Dies ist ein wichtiger Schritt, um wie angestrebt unsere Verbindung zu unserem überaus erfolgreichen Joint-Venture-Partner zu stärken und gleichzeitig unsere Produktions- und Operationsbasis in Osteuropa auszubauen", erklärte Continentals Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer. Continental und Matador sind bereits seit 1998 zu 76 Prozent respektive 24 Prozent an einem Joint Venture zur Produktion von Lkw-Reifen in Puchov beteiligt. 2006 erwirtschaftete die Matador Group mit 4770 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 450 Millionen Euro. Die Matador-Gruppe verspricht sich von der engeren Kooperation mit den Hannoveranern verstärkte Aktivitäten im Automotivebereich. (ar/jri) Letzte Änderung: 11.06.2007









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