Daimler AG legt Quartalsbericht vor: Günstige Absatzentwicklung
Das Ergebnis des Geschäftsfelds Daimler Trucks blieb aufgrund des erwarteten Absatzrückgangs in der NAFTA-Region und in Japan unter dem hohen Ergebnisniveau des Vorjahres. Das EBIT von Daimler Financial Services lag insbesondere wegen Aufwendungen für den Aufbau einer eigenständigen Organisation im NAFTA-Raum nach der Trennung von Chrysler Financial deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Das EBIT des Segments Vans, Buses, Other war im dritten Quartal aufgrund des geringeren Ergebnisbeitrags der EADS rückläufig. Die Bereiche Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses profitierten von einer guten Absatzentwicklung und erzielten jeweils höhere Ergebnisse. Zudem hatte das Ergebnis des Vorjahres einen Sonderertrag von 86 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Immobilien enthalten.
Im Rahmen der Effizienzsteigerungsprogramme wurden Maßnahmen definiert, durch die die Nutzung der Produktionsanlagen weiter optimiert wird. Infolgedessen wurden beginnend ab dem 1. Januar
2007 die Abschreibungen an die längeren Nutzungsdauern angepasst. Dies führte im dritten Quartal zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von 230 Mio. Euro; davon entfallen 159 Mio. Euro auf Mercedes-Benz Cars, 34 Mio. Euro auf Daimler Trucks und 37 Mio. Euro auf Vans, Buses,
Other.
Das Konzernergebnis betrug im dritten Quartal -1.533 (i. V. 868) Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie lag bei -1,47 (i. V. 0,82) Euro. Auch das Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten war mit -1 003 Mio. Euro negativ (i. V. 1 105 Mio. Euro). Der Rückgang des Konzernergebnisses basiert größtenteils auf Wertberichtigungen auf latente Steuern in Höhe von 2 216 Mio. Euro, da sich aufgrund der Chrysler-Transaktion die Voraussetzungen für die Realisierung der zukünftigen Steuervorteile verändert haben. Das entsprechende Ergebnis je Aktie betrug -0,97 (i. V. 1,05) Euro.
Alle transaktionsbezogenen Einflüsse inklusive der Wertberichtigungen belaufen sich im dritten Quartal auf insgesamt 2,6 Mrd. Euro. Ohne diese Effekte hätte das Konzernergebnis 1,1 Mrd. Euro betragen und wäre damit 21 Prozent höher als im Vorjahr gewesen. (ar/hg) Letzte Änderung: 25.10.2007
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